Eines der spannendsten und zugleich gefährlichsten Aufgabengebiete: Bei der Sanierung von Schachtbrunnen aus Ziegel, Stein oder Betonringen geht es zuerst darum, das Bauwerk gegen Einsturz zu sichern, dann wird die Brunnensohle ausgebaut. Meist wird eine Sanierung erst bei Wasserknappheit nötig; dann führen mehrere Wege zum Ziel:
- Auskratzen der bestehenden Fugen und Wasserzuläufe
- händisches Vertiefen der Brunnensohle (Aufwand je nach Baugrund)
- maschinelles Vertiefen mit dem Seilbagger
- Vertiefen mit einem Rammbrunnen – ein Eisenrohr erreicht die tiefer liegende wasserführende Schicht, vor allem im Grundwassergebiet
Abschließend kommt der Brunnenoberbau: ein zusätzlicher Brunnenring für mehr Abstand über Geländeoberkante, ein neuer, meist tagwasserdichter Deckel mit Einstieg und Belüftung, das Verschmieren der Fugen innen und außen gegen Oberflächenwasser, ein Gefälle weg vom Brunnen und rundum ein Lehmschlag als natürliche Abdichtung.